Mittwoch, 8. August 2012

Ach ihr lieben!

heute hat meine what-the-fuck-ich-hab-mal-so-gar-keinen-bock-auf-frankreich-alles-scheiße-und-beschissen-phase einen neuen tiefpunkt erreicht.
scheiße.
scheiße.
scheiße.
scheiße.
scheiße.
es tut gut, dieses wort zu schreiben. es hilft. nicht viel, aber ein bisschen.
ein klitzekleines bisschen.
mir wurde heute gesagt, ich soll schulpsychologin werden. meinte der abi power test.
wenn eure kinder später mal nicht klar kommen, weil sie sich für ein verschissenes austauschprojekt in frankreich beworben haben, obwohl ihr französisch grottig ist und auch noch angenommen wurden, sie keinen bock auf das verschissene land haben, sie nie zu den heimwehkindern auf klassenfahrten gehörten, aber jetzt plötzlich nicht weg wollen, wenn sie angst haben, obwohl sie offen für alles sind, wenn sie befürchten,dass sich bei ihrer rückkehr alles verändert hat, wenn sie sich auch ein bisschen freuen,aber die aufkeimende freude von all den ängsten und sorgen erdrückt wird, DANN können sie zu mir kommen und sie werden auf eine verständnisvolle gesprächspartnerin stoßen.
fuck it.fuck france.
ich kann mich nicht entscheiden,ob ich meine austauschschülerin komplett scheißen oder sympathisch finden soll. sowas passiert mir sonst nie.
ich hör non-stop mumford&sons. ich bin kein mensch, der schnell heult, nur in situationen, die mich emotional überfordern.
austausche überfordern mich emotional.

aber jetzt hab ich mich genug selbstbemitleidet. genug zu ruhige lieder gehört. ich werd die restliche zeit hier genießen, sie ist knapp genug.
hakuna matata.

Ich gönn mir jetzt das hier. kauft euch die dc und ne geile anlage, das muss man laut hören.
oder gönnt sie euch live, hab ich letztes jahr gemacht und es war eines der wirklich genialen konzerte.

meine konzentration lässt nach

adieuse