Sonntag, 25. November 2012


Dinge kommen, Dinge gehen.
Sinn und Unsinn des Lebens.
Kopf in den Wolken, Kopf im Sand.
Hoch geflogen und so oft verbrannt.
Alles dreht sich und es dreht sich täglich.
Die Kraft in dir träft und verrät dich.
Mann im Spiegel - Hass oder Liebe.
Er treibt dich vor sich her und er macht dich müde.
Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein.
Du willst nicht machen, was du machst.
Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht.
Falscher Stolz, Eitelkeit.
Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit.
Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben.
Dein Albtraum auf Wolke 7.

Und ich schließe die Augen vor all diesen Fragen.
Weil es schwer ist die Zweifel auf den Schultern zu tragen.
Also schließ ich die Augen, um an etwas zu glauben.
Ist es wert es zu lieben und das Leben zu lieben.
Hier auf Wolke 7.

Dinge kommen, Dinge gehen.
Angst vorm Fallen, lieber für Nichts mehr stehen.
In den Bilderfluten nichts mehr sehen.
Und dann mit wehenden Fahnen untergehen.
Nachts in Katakomben abfliegen.
In Katakonter wieder abschießen.
Und im Gedränge untertauchen.
An Nichts außer an Wunder glauben.
Und du willst woanders sein, wo kann das sein, es fällt dir gerade nicht ein.
Dicker Schädel und 'ne dünne Haut.
Jeden kennen, aber niemandem trauen.
Alles ist gesagtt und es will keiner hören.
Es wär so einfach, wenn's nicht so einfach wär.
Und all die Widersprüche totgeschwiegen.
Mein Albtraum auf Wolke 7.

Max Herre-Wolke 7


Und in den schwersten Zeiten hört man die beste Musik.

Samstag, 24. November 2012

Ich bin müde.
Sehr geiles Lied von Rio Reiser, gibts auch in ner super Coverversion von Fettes Brot auf den Fettes und Brot Livealben, solltet ihr euch auch mal antun.
Bei Soundcloud gibts leider nur ein einziges Cover, ist eigentlich auch ganz gut, auch wenn ich mich mit seiner heiseren Stimme noch nicht soo angefreundet hab.




Freitag, 23. November 2012

ich hätte gerne, könnte gerne, wäre gerne, würde gerne





ja, man. immer dieses "hach ja, mein facebookprofilbild hier und da". ganz ehrlich?
es ist hammer lax und interessiert eigentlich auch keinen, aber ich mach ja selbst
mit.

ja, ich auch !
weißt du was mich an mir stört?
ich will andere ständig ändern und sehe nur ihre fehler, dabei bin ich selbst nicht
mal halb so gut.

ja, so bin ich auch, ich glaub, so ist fast jeder-ich würde gerne mal alle menschen so
akzeptieren, wie sie sind. wirklich ehrlich, das will ich. ich will nicht sone Lästerschlampe
sein, obwohl ich keine Ahnung habe, ich will mir nicht das maul über dinge zerreißen, die mich
nichts angehen. und ich möchte zu dem Lied, dass ich grade höre,über die Straße tanzen.

dafür gibt es auch Leute, die über uns herziehen und niemand ist so .. das ist natürlich traurig
und ich wäre auch gerne so.
lass mich raten, es ist i am a passenger? :D
und ich möchte zu dem text, den ich gerade lese, weinen. klappt sogar !


ich wäre gerne ein Hippi.
ich würde gerne auf den konjunktiv scheißen und einfach mal alles machen, das ich möchte.

ich würde gerne die Welt umarmen und einfach mal alles ausprobieren was irgendwie spaß
machen könnte ..




Wie viel Wahrheit in solchen kleinen Gesprächen steckt. Ich glaube, jeder hat so seine ganz
eigenen Dinge, die er gerne realisieren möchte, kleine oder große. Die er aber nicht macht,
weil er sie sich nicht zutraut, weil er Angst vor der Reaktion der Anderen hat, Angst vorm
Scheitern. Und wenn ich jetzt einen Text mehr darüber schreibe, wird das an dem Ganzen
nichts ändern, außer vielleicht, dass ich ihn trotzdem schreibe, einfach weil ich grade Lust
darauf habe.


Bei dem Thema fallen mir immer zwei Lieder ein:
1. If you want to sing out von Cat Stevens, jenes unendlich berührende Stück aus
Harald&Maude, einem der besten Filme überhaupt und
2. eher weniger bekannt das "einfach nur so" Lied aus der kleine Tag. Ihr könnt mir glauben.
Mit rolf zukowski hab ich sonst wirklich nichts am hut. versprochen. aber das lied mag ich.



Irgendwie ist heute wieder einer meiner langen, französischen Abende, wie eigentlich jedes


Wochenende. Gönnt euch Manu Chao. Gönnt euch einfach nur Manu Chao. Ich liebe seine
Musik. Und den Hintergrund, seine Projekte.
Momentan höre ich Clandestino, ein Lied über illegale Einwanderer. Gönn euch, gönnt euch,
gönnt euch.
Oder lasst es sein. Oder macht es doch. Ich finde den Gedanken lustig, dass sich irgendwann
vielleicht das Ganze hier durchliest. Und daraus vielleicht Schlüsse über mich zieht. Ich mag
es, hier zu sitzen, Manu Chao zu hören und alle meine Gedanken in den Laptop einzutippen,
nebenbei Bilder zu bearbeiten, kleine Textrecherchen zu machen und rumzuphilosphieren. Ja,
das gefällt mir irgendwie am Besten hier. Auch wenn morgen noch so viel ansteht, druff
jeschissen.
Manchmal mag ich es, Fatalist zu sein. Einfach alles hinzunehmen und einfach zu leben. Ja, man
lebt ja sowieso die ganze Zeit so mehr oder weniger vor sich hin. Aber eigentlich braucht es
nur ein bisschen Musik und gute Laune, um es lebenswert zu machen. Sich auf die Stufen am
Pfaffenteich legen und "Komm wir malen eine Sonne auf den dunklen Pflasterstein" singen. Ein
bisschen Liebe. Ein bisschen ganz ganz viel Liebe. Ein bisschen Lachen. Ein bisschen Liebe für
das Leben. Das hat es sich verdient, finde ich. ich habe heute eine alte Frau getroffen, die ich
schon seit ner weile hier kenne. diese art alte frau, die man sofort ins herz schließt. ohne wenn
und aber. die so eine energie und lebensfreude ausstrahlen. und das nen monat nach der
brustkrebsop. und wenn sie jetzt sterben würde, hätte ich damit kein problem, weil sie bis
zuletzt ein verdammt geilen leben hatte. liegt irgendwie auch ein bisschen sehr an der
einstellung. ich habe schon obdachlose getroffen, die waren so glücklich, das könnt ihr euch gar
nicht vorstellen. und so weiter und so weiter
ja, irgendwie hab ich heute meinen lebensfrohen abend....


irgendwie mag ich mein leben. und das ist doch schon mal nicht schlecht :)
Manu Chao.
Noch 13 Tage. Und das Problem, dem jeder Austauschschüler dann mal gegenüber steht:
ich freue mich schon so unglaublich auf meine Rückkehr, aber gleichzeitig fällt es mir schwer, daran zu denken, dass ich all die Menschen, all die Orte nie wieder sehen werde.
Es ist wie eine Art zweites Leben, eine zweite Identität, auch wenn es nicht so gut ist wie das andere. Ach ja, un peu triste comme meme.

Sonntag, 18. November 2012

"slowly, but deep and with power"

Jaa, ich hatte so meinen Spaß :D
Mel und ich waren gestern auf einem Geburtstag ihrer Freundin, mit drei Italienierinnen und ein paar Franzosenuschen.
Die waren alle kurz vor dem Abi und der Ablauf hat mich eher an vergangene Kindergeburstage in der 7. Klasse erinnert-witzig wars trotzdem.

Amore ♥

Dienstag, 13. November 2012

Und nochmal mein allerliebster Lieblingssongtext für meinen allerliebsten Lieblingsmenschen.


Sonntag, 11. November 2012

Ihr Lieben!

Ich bin wieder da. Da ist leider immer noch das verschissene Kaff in Frankreich, aber ich hab Internet und hatte zwei nette Wochen. Ich hab gestern durch das Drücken einer mir bis dahin unbekannten Tastfunktion das Internet deaktiviert. Aber jetzt ist wieder alles super. Morgen geht die Schule wieder los und ich war bis eben ein wenig verzweifelt, weil meine Mappe und ein Buch verschwunden waren. Ich habe ja eine Woche mit Charlottte und ihrer Gastfamilie verbracht und währenddessen hat meine Gastmuddi einfach mal mein Zimmer umgeräumt. Ouhman, ich komm mit der Uschi nicht klar.
Aber es sind NUR NOCH FÜNFUNDZWANZIGEINHALB TAGE!!
Und dann kann mich die Gute mal. Kann sie jetzt schon. ÄÄÄÄÄhm, ich meinte natürlich: Ich bin ja so froh, bei einer so freundlichen und aufgeschlossenen Gastmuttter zu wohnen, die sich so viel Mühe macht, damit ich mich wohlfühle.
Aber lassen wir das, ich hab Stimmungsschwankungen, irgendwie. Frankreich bekommt mir nicht.
Ich hatte eine wirklich wunderschöne Woche mit den Trotabas. Ich liebe diese Familie und wäre da am liebsten eingezogen. Ich hatte das Privileg, mit diesen sympathischen Bonzen in deren Ferienresidenz unweit von Toulouse zu weilen. Und es war wirklich cool, eine sehr willkommene Abwechslung zu meinem tristen Leben hier.
Man, heut morgen hatte ich irgendwie noch gute Laune. Jetzt finde ich das schon wieder alles scheiße hier und die fast vier verbleibenen wochen kommen mir wie eine ewigkeit vor.