ja, man. immer dieses "hach ja, mein facebookprofilbild hier und da". ganz ehrlich?
es ist hammer lax und interessiert eigentlich auch keinen, aber ich mach ja selbst
mit.
ja, ich auch !
weißt du was mich an mir stört?
ich will andere ständig ändern und sehe nur ihre fehler, dabei bin ich selbst nicht
mal halb so gut.
ja, so bin ich auch, ich glaub, so ist fast jeder-ich würde gerne mal alle menschen so
akzeptieren, wie sie sind. wirklich ehrlich, das will ich. ich will nicht sone Lästerschlampe
sein, obwohl ich keine Ahnung habe, ich will mir nicht das maul über dinge zerreißen, die mich
nichts angehen. und ich möchte zu dem Lied, dass ich grade höre,über die Straße tanzen.
dafür gibt es auch Leute, die über uns herziehen und niemand ist so .. das ist natürlich traurig
und ich wäre auch gerne so.
lass mich raten, es ist i am a passenger? :D

und ich möchte zu dem text, den ich gerade lese, weinen. klappt sogar !
ich wäre gerne ein Hippi.
ich würde gerne auf den konjunktiv scheißen und einfach mal alles machen, das ich möchte.
ich würde gerne die Welt umarmen und einfach mal alles ausprobieren was irgendwie spaß
machen könnte ..
Wie viel Wahrheit in solchen kleinen Gesprächen steckt. Ich glaube, jeder hat so seine ganz
eigenen Dinge, die er gerne realisieren möchte, kleine oder große. Die er aber nicht macht,
weil er sie sich nicht zutraut, weil er Angst vor der Reaktion der Anderen hat, Angst vorm
Scheitern. Und wenn ich jetzt einen Text mehr darüber schreibe, wird das an dem Ganzen
nichts ändern, außer vielleicht, dass ich ihn trotzdem schreibe, einfach weil ich grade Lust
darauf habe.
Bei dem Thema fallen mir immer zwei Lieder ein:
1. If you want to sing out von Cat Stevens, jenes unendlich berührende Stück aus
Harald&Maude, einem der besten Filme überhaupt und
2. eher weniger bekannt das "einfach nur so" Lied aus der kleine Tag. Ihr könnt mir glauben.
Mit rolf zukowski hab ich sonst wirklich nichts am hut. versprochen. aber das lied mag ich.
Irgendwie ist heute wieder einer meiner langen, französischen Abende, wie eigentlich jedes
Wochenende. Gönnt euch Manu Chao. Gönnt euch einfach nur Manu Chao. Ich liebe seine
Musik. Und den Hintergrund, seine Projekte.
Momentan höre ich Clandestino, ein Lied über illegale Einwanderer. Gönn euch, gönnt euch,
gönnt euch.
Oder lasst es sein. Oder macht es doch. Ich finde den Gedanken lustig, dass sich irgendwann
vielleicht das Ganze hier durchliest. Und daraus vielleicht Schlüsse über mich zieht. Ich mag
es, hier zu sitzen, Manu Chao zu hören und alle meine Gedanken in den Laptop einzutippen,
nebenbei Bilder zu bearbeiten, kleine Textrecherchen zu machen und rumzuphilosphieren. Ja,
das gefällt mir irgendwie am Besten hier. Auch wenn morgen noch so viel ansteht, druff
jeschissen.
Manchmal mag ich es, Fatalist zu sein. Einfach alles hinzunehmen und einfach zu leben. Ja, man
lebt ja sowieso die ganze Zeit so mehr oder weniger vor sich hin. Aber eigentlich braucht es
nur ein bisschen Musik und gute Laune, um es lebenswert zu machen. Sich auf die Stufen am
Pfaffenteich legen und "Komm wir malen eine Sonne auf den dunklen Pflasterstein" singen. Ein
bisschen Liebe. Ein bisschen ganz ganz viel Liebe. Ein bisschen Lachen. Ein bisschen Liebe für
das Leben. Das hat es sich verdient, finde ich. ich habe heute eine alte Frau getroffen, die ich
schon seit ner weile hier kenne. diese art alte frau, die man sofort ins herz schließt. ohne wenn
und aber. die so eine energie und lebensfreude ausstrahlen. und das nen monat nach der
brustkrebsop. und wenn sie jetzt sterben würde, hätte ich damit kein problem, weil sie bis
zuletzt ein verdammt geilen leben hatte. liegt irgendwie auch ein bisschen sehr an der
einstellung. ich habe schon obdachlose getroffen, die waren so glücklich, das könnt ihr euch gar
nicht vorstellen. und so weiter und so weiter
ja, irgendwie hab ich heute meinen lebensfrohen abend....
irgendwie mag ich mein leben. und das ist doch schon mal nicht schlecht :)
irgendwie mag ich mein leben. und das ist doch schon mal nicht schlecht :)